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Die moderne Müllabfuhr und Müllverwertung

Das alte Problem der Müllbeseitigung und Verwertung.

 

Dieses Problem besteht seit der Zeit, als Menschen sich entschieden haben in Siedlungen und Städten zu wohnen. Die Römer hatten die Beseitigung von Küchenabfällen und ähnlichem schon vor 2000 Jahren dadurch gelöst, indem sie sich von allem Unrat mittels eines ständigen Wasserflusses in ihrer Kanalisation entledigten.

 

Jedoch erst im fünfzehnten Jahrhundert begann man in europäischen Städten den Unrat regelmäßig abzufahren, der sonst einfach auf Straßen und Wegen liegen blieb oder in Bächen und Flüsse entsorgt wurde, was der Rattenplage großen Vorschub leistete. Die wachsenden Städte und Gemeinden waren also regelrecht gezwungen Gegenmaßnahmen zur ergreifen .

 

Müll und der natürliche Kreislauf der Natur

 

In einschlägigen Publikationen wird gern der perfekt funktionierende Kreislauf der Natur hervorgehoben worin der Mensch durch sein modernes Konsumverhalten eher einen Störfaktor darstellt. Diese Idee geht allerdings von einem falschen Ansatz aus. Zum einen wird gern übersehen, dass der Mensch genauso ein Teil der Natur ist und zum anderen, dass der natürliche Kreislauf für uns Menschen ganz einfach zu langsam ist. Und hier setzt die moderne Müllabfuhr und Müllverwertung ein, die im Laufe der letzten Jahrzehnte hervorragende innovative Lösungen und Fortschritte im Bereich Umwelt und Recycling entwickelt und verwirklicht hat.

Die Moderne Müllabfuhr und Müllverwertung.

 

Längst sind die Zeiten vorbei, wo die Müllabfuhr bestenfalls als eine zweitrangige Tätigkeit ohne Vorwissen angesehen wurde. Heute arbeiten in diesem Bereich ausgebildete Fachkräfte für „Kreislauf und Abfallwirtschaft“, die ein umfangreiches Wissen in den verschiedenen Sparten dieses umfangreichen Themas aufweisen müssen.

 

Einer der Wege, immer neue Müllhalden zu vermeiden, ist die Energiegewinnung durch Verfeuern des brennbaren Müllanteils. Zur Müllverwertung werden jedoch nun immer häufiger Recyclinganlagen eingesetzt, welche der Wiederverwertung und somit der Schonung von Ressourcen förderlich sind. Dazu trägt insbesondere die Mülltrennung bei, die sich inzwischen überall durchgesetzt hat. In dem Zusammenhang ist allerdings das System der „Gelben Tüten“ stark in die Kritik geraten. Im Verhältnis zu der bis zur Perfektion entwickelten Mülltonne, mutet die dünne Plastiktüte doch eher recht primitiv und unpraktisch an. Nach nunmehr 25 Jahren soll es, laut Beschluss des Bundesrates, jetzt ein Ende haben mit den vom Winde verwehten und zerfledderten Säcken. Jeder Haushalt wird nun mit der sogenannten Wertstofftonne ausgerüstet.

Mülltonnen, Müllcontainer und Mülltonnenboxen.

 

Ob die Wertstofftonne nun gelb wird ist noch nicht geklärt, jedoch können jetzt nicht nur Verpackungen entsorgt werden, sondern auch Kleinschrott, Plastikteile oder gar alte Bratpfannen. Neben Biotonne, Papiertonne und Restmülltonne wäre dies also die vierte Tonne, die einen Platz auf unseren Grundstücken beansprucht. Bei der Investitionsplanung einer Mülltonnenbox sollte ab jetzt also schon gleich die vierte Tonne mit berücksichtigt werden. Besitzer von Müllboxen für drei Tonnen haben dennoch kein Problem. In der Regel sind alle Mülltonnenboxen so gebaut, dass einfach eine einzelne Box gleicher Bauart zusätzlich angebaut werden kann.

 

Die Wertstofftonnen wird es auch als Container geben, die vorrangig bei großen Wohnanlagen oder im Gewerbe eingesetzt werden. Müllcontainer werden inzwischen überwiegend in speziellen abschließbaren Mülltonnenboxen untergebracht. Die Container werden im Gegensatz zu den Mülltonnen von der Müllabfuhr aus den Boxen zur Entleerung entnommen und auch wieder hinein gestellt. Vorausgesetzt, die Mülltonnenbox befindet sich unmittelbar an der Straße und ist leicht zugänglich.

Und zum Schluss, was kostet der Spaß.

 

Die Investition in eine Mülltonnenbox hat der Bürger selbst zu tragen. Mülltonnen und Container hingegen werden bekanntermaßen von den Gemeinden zu Verfügung gestellt. Sie werden sozusagen gegen eine Gebühr verliehen. Inbegriffen sind Entleerung, der Abtransport sowie die Abholung von Sperrmüll und die Annahme von E-Geräten und Gartenabfällen. Klingt sehr gut, jedoch liegen die Gebühren zwischen den einzelnen Gemeinden sehr weit auseinander, und reichen von 171,- bis hin zu 664,- € pro Jahr.

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